Kinderzentrum Im Storchenhain
Im Flur des Hortbereichs wurde im Vorfeld eine Kinderrechtewand gestaltet, an der sich Kinder frei über ihre Rechte, im speziellen den Art. 24, äußern konnten.
Im Morgenkreis und Kinderkonferenz wurden die Kinder befragt, was für sie wichtig wäre.
Schnell kristallisierten sich die Interessen der Kinder heraus.
Gesundes Essen sollte ebenso eine Rolle spielen wie Bewegung und Spaß.
Bilder: Anja Jahn
Die Kinder pflanzten Tomaten, Radieschen, Stachelbeeren und vieles mehr. Dabei lernten sie „Was ist Obst, was ist Gemüse?“, „Warum ist das gesund?“, „Was brauchen die Pflanzen zum leben- was brauchen wir zum leben?“ und vieles andere mehr.
Mit viel Kraftanstrengung und Schweiß wurde Kräutersalz hergestellt. Die Kinder probierten mit einem Mörser Salz zu mahlen. Sie lernten verschiedene Gewürze und Kräuter kennen und stellten eigene Kräutersalze her.
Zur Ruhe kommen und in den Körper spüren konnten die Kinder beim Yoga. Die Kinder übten sich in Balance und Kraftübungen, standen wie ein Baum und bogen sich wie die Cobra. Yoga ermöglicht den Kindern durch langsame Bewegung eine intensive Körperwahrnehmung. Anschließend konnten die Kinder das Erlernte bei einer Traumreise Revue passieren lassen und sich entspannen.
Auch Kinder im Turnraum hatten die viel Spaß bei verschiedenen Bewegungsspielen. Sie balancierten Säckchen auf Füssen und Kopf. Vertieften spielerisch ihre Farbkenntnisse und tobten sich richtig aus.Am Nachmittag gab es dann Entspannung pur. Bei leisen Klängen lernten die Kinder verschiedene Formen von Wellnessmassagen und genossen die Ruhe.
Die Kinder ernteten ihre selbstgesäte Kresse und den Schnittlauch und probierten wie dies auf Butterbroten schmeckt. Es wurde getestet wie aus Maiskörnern Popcorn entsteht und wie lange dies dauert. Auch das man aus braunen Bananen noch einen Kuchen backen und Bananenmilch machen kann- ganz ohne Zucker brachten die Kinder in Erfahrung.
Auch hieß es wieder „Manege frei!“
Die Zirkuspädagogin Andrea Groth gestaltete ein offenes Zirkusangebot im Turnraum. Die Kinder konnten sich im Balancieren, Jonglieren und Klettern ausprobieren und üben.
Großes Interesse weckten natürlich das Trapez und die Seilanlage. Einmal über das Seil balancieren wie eine Ballerina oder auf großen Kugeln zu stehen und zu laufen. Die ersten artistischen Figuren am Trapez ausprobieren. Die Kinder kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.
Beim krönenden Abschlussfest fand wieder ein Fußballturnier statt. Wie in den letzten Jahren sorgte ein Cocktail-bzw. Saftstand, der von Kindern geführt wurde, für Erfrischung.
In Kooperation mit dem Jugendhaus gab es am Mittwoch einen Malstand, an dem die Kinder ihre Kinderrechte auf Papier ausdrücken konnten. Dazu konnten sie malen was sie tun, um gesund zu bleiben und noch weiterhin tun könnten. Ebenso bot das Jugendhaus den „Fröbelturm“ an, bei welchem die Kinder das Zusammenspiel im Team und ihre Geschicklichkeit ausprobieren konnten.



