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Viel los bei der Stadt der Kinder 2019

Feldmann sagte: „Das Programm, das wir Ihnen heute vorstellen, ist der neuerliche Beweis dafür, dass wir mit unserer Kampagne goldrichtig liegen: Die Stadt der Kinder ist eine Erfolgsgeschichte für künftige Demokraten. Wir möchten, dass sich Kinder in unserer Stadt wohlfühlen und ihre Rechte kennen. Denn Frankfurt ist eine Stadt der Kinder!“

Zwischen dem 27. Mai und dem 1. Juni – dem Internationalen Tag des Kindes – wird es in 35 Frankfurter Stadtteilen über 100 Aktionen geben, unter anderem Theatervorführungen, Konzerte, Kunstausstellungen, Diskussionsrunden und verschiedene Workshops. Veranstalter sind Kindereinrichtungen, Vereine, Kinder- und Jugendhäuser, Schulen, mehrere städtische Museen und Ämter, Bibliotheken sowie die Kinderbeauftragten in den Stadtteilen.
Zentrale Veranstaltung ist das Konzert „Was mir guttut“ am 29. Mai, das Stadträtin Weber persönlich eröffnen wird. Die Band Rumpelstil – bekannt von den Taschenlampen-Konzerten – macht die Kinder auf spielerische Weise mit zentralen Gesundheitsthemen wie Sport und Bewegung, Essen und Genießen, Umgang mit guten und schlechten Gefühlen, Ausruhen und Entspannen vertraut. Und sie lernen, dass Gesundheit viele „Standbeine“ hat und braucht.
Die Aktionen, an denen insgesamt 8000 Frankfurter Mädchen und Jungen teilnehmen können, sind unentgeltlich. In der fast 150 Seiten starken Broschüre, die an zahlreiche öffentliche Einrichtungen für Kinder und Jugendliche verschickt wird, sind die Veranstaltungen nach Stadtteilen aufgelistet. In einer Wochenübersicht kann man schnell die öffentlichen Veranstaltungen finden. Im Internet ist das Programm hier zu finden.
Für die Vorstellung des Stadt der Kinder-Programms war ganz bewusst das Kinderzentrum Im Storchenhain ausgewählt worden: Das Kinderzentrum ist seit der ersten Kampagne dabei.
Die Kinder konnten eigene Fotos vom Stadtteil machen und sich über dessen Vor- und Nachteile kundig machen. Sie lernten, die Inhalte der Fotos mit den Kinderrechten zu verknüpfen. Aus den Fotos entstand ein „Stadtteilmonopoly“. Wie beim Monopoly wurden Ereigniskarten, die sich mit dem Thema Kinderrechte beschäftigen aber auch Alltagssituationen aufgreifen, erstellt. Einrichtungsleiterin Claudia Abel berichtete, dass die Vorbereitungen für die Kampagne Stadt der Kinder 2018 voller Vorfreude seitens der Kinder und auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderzentrums waren. Viele Ideen der Kinder und Mitarbeiter und die Erfahrungen aus dem Jahr 2017 wurden im „Stadt der Kinder-Fest" umgesetzt. Im Flur wurde im Vorfeld eine Kinderrechtewand gestaltet, an der sich Kinder frei über ihre Rechte äußern konnten. An einem Malstand konnten die Kinderrechte auf Papier gebracht werden. Mit großer Begeisterung nahmen die Kinder an einem Zirkus- und einem Trommelworkshop teil und präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit einem großen Publikum. 2019 wird nun der Artikel Recht auf Gesundheit den Kindern näher gebracht.
Bildungsdezernentin Weber hob in ihren Worten diese Veranstaltung hervor und betonte, dass passend zum Thema sich erstmals das Stadtgesundheitsamt an der Kampagne beteiligt. Die Stadtbücherei ist auch in diesem Jahr wieder Partner der Kampagne. Der Gesundheitsparcours „So geht‘s mir gut“ wird in allen Stadtteilbibliotheken und in einigen Schulbibliotheken stattfinden – ein Musterbeispiel für die stadtteilnahe Struktur der Kampagne. „Schon der Titel ‚Gesund und munter‘ macht deutlich: Gesunde Kinder sind auch muntere, also heitere, unbekümmerte, aufgeweckte und gut gelaunte Kinder“, sagte Weber.

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