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Mehr Angebote in mehr Stadtteilen

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deckblatt SdK18Oberbürgermeister Feldmann stellt Veranstaltungsprogramm der ‚Stadt der Kinder‘-Kampagne vor
(ffm) Oberbürgermeister Peter Feldmann und Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, haben am Donnerstag, 19. April, im Institut für Stadtgeschichte das Veranstaltungsprogramm für die „Stadt der Kinder“-Kampagne 2018 vorgestellt. Das im Vergleich zum Vorjahr umfangreichere und vielfältigere Angebot steht kostenlos 8000 Mädchen und Jungen offen. Die Kampagne klärt jedes Jahr über verschiedene Teile der UN-Kinderrechtskonvention auf. 2018 stehen Artikel 13 (Meinungsfreiheit) und Artikel 17 (Recht auf Information) im Mittelpunkt.

Zwischen dem 28. Mai und dem 1. Juni – dem Internationalen Tag des Kindes – wird es in 37 Frankfurter Stadtteilen insgesamt 106 Aktionen geben, ein deutliches Plus. 2017 gab es 64 Happenings in 34 Stadtteilen. Dabei handelt es sich um Theatervorführungen, Konzerte, Kunst-Ausstellungen, Besuche bei Radio und Fernsehen, Workshops, Diskussionsrunden, Rap-Kurse und weitere Angebote. Veranstalter sind Horte, Vereine, Jugendhäuser, Schulen, mehrere städtische Museen, Bibliotheken sowie die Kinderbeauftragten in den Stadtteilen.

Ein besonderes Highlight ist das „Konzert der Lieblingsbücher“ am 30. Mai, das der Oberbürgermeister persönlich eröffnen wird. Die Band Rumpelstil – bekannt von den Taschenlampen-Konzerten – feiert auf diesem Konzert mit viel Witz und Tempo das besondere Verhältnis von Buch und Mensch. Sämtliche Veranstaltungen sind in einer 140 Seiten dicken Broschüre nach Stadtteilen aufgelistet. Sie wird an zahlreiche öffentliche Einrichtungen für Kinder und Jugendliche verschickt.

Oberbürgermeister Feldmann präsentierte die Broschüre mit den Worten: „Wir möchten, dass die Frankfurter Kinder viel Spaß bei der Kampagne haben – und dass sie sich ihrer Rechte bewusst werden. Sie sollen ihre Meinung sagen und sich in das Geschehen in ihrem Stadtteil und in ihrer Stadt einmischen. Wir möchten, dass sie sich in unserer Stadt wohlfühlen. Denn Frankfurt ist eine Stadt der Kinder!“

Für die Vorstellung des Programms war ganz bewusst das Institut für Stadtgeschichte ausgewählt worden. Mit seiner Veranstaltung „Kämpft für Eure Ideen! Schülerzeitungen im Archiv“ rückte es am Tag der Präsentation das Recht von jungen Menschen auf Meinungsäußerung in den Mittelpunkt. Projektkoordinatorin Manuela Murmann stellte die Aktion vor, bei der 10- bis 14-Jährige einen Blick in alte Schülerzeitungen werfen können, die dort aufbewahrt werden – und von denen bei der Pressekonferenz auch einige auslagen. Schülerinnen und Schüler können auf dieser Veranstaltung erforschen, wie ihre Altersgenossen früher lebten, ihre Meinung artikulierten und wofür oder wogegen sie kämpften. Die Veranstaltung findet am 29. Mai statt.

Sylvia Weber wies noch einmal ausdrücklich auf dieses Angebot hin. Die Tatsache, dass in diesem Jahr alle öffentlichen Bibliotheken und ausgewählte Schulbüchereien teilnehmen, unterstreicht für die Stadträtin den inhaltlichen Anspruch der Kampagne. „Das freut mich besonders, weil Bibliotheken Orte sind, an denen die erwähnten Kinderrechte – das Recht auf Information und auf Meinungsfreiheit – Wirklichkeit werden. In unseren Bibliotheken können Kinder und Jugendliche lesen und sich informieren, sie können hier lernen und sich eine Meinung bilden – und das völlig kostenfrei.“

Aktionszeitraum der „Stadt der Kinder“-Kampagne: 28. Mai bis 1. Juni 2018

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