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„Wissen ist Macht und mein ist das Wort“

Am 29.05.2018 hatten Preungesheimer Kinder von acht bis 16 Jahren die Gelegenheit, sich in einem von der Kinderbeauftragten Preungesheim, Wera Eiselt, veranstalteten Projekt mit Medien näher zu beschäftigen. Es wurden Interviews mit Radio Talkbox Preungesheim geführt und sich über die Entstehung von Nachrichten und anderen Medien informiert. Dann erklärte ein Reporter den Kindern, wie Zeitungen entstehen, wie man seriöse Informationen erkennt und wo man sie sich beschaffen kann – im Fernsehen, im Rundfunk, in Zeitungen und im Internet.
Bilder Jochen Günther


„Meinungsallee“

Die Jugendhilfe in der Carlo-Mierendorf-Schule (Kubi e.V.) und das Quartiersmanagement Preungesheim führten eine nachhaltig angelegte Aktionswoche zur Meinungsfreiheit durch, an der SchülerInnen der Carlo-Mierendorf-Schule und Kinder aus umliegenden Einrichtungen teilnahmen. In einem freiwilligen Ferienworkshop setzten sich zunächst einige Kinder mit den Problemen in ihrem Stadtteil auseinander, führten Befragungen durch und malten Plakate zu den Problemen. Am 28.05.2018 schließlich gab es eine öffentliche Aktion am Rolli, einem zentralen Spielplatz in Preungesheim. Dort wurden von allen Kindern weitere Plakate gemalt und Buttons gestaltet, während ihnen die Kinder, die am Ferienprojekt teilgenommen hatten, als AnleiterInnen zur Seite standen. Zum Schluss formierten sich die Kinder zu einem Demonstrationszug und zogen mit Trillerpfeifen und ihren Plakaten durch den Stadtteil.
Bilder Daniela Krenzer


Unsere Stadt, unsere Rechte, unsere Umwelt: Der Umweltkasper im Ostend

In Zusammenarbeit zwischen Leopold Born, dem Kinderbeauftragten Ostend, und dem Nachbarschaftszentrum Ostend entstand die Aktionswoche rund um die Aufführung eines Kasperltheaters. Kinder der umliegenden Grundschulen und Kitas wurden erst im Nachbarschaftszentrum begrüßt und mit dem Thema der Kinderrechte vertraut gemacht. Dann trat der „Umweltkasper“ (Puppentheater Dieter Kussani) auf und sprach mit Kindern zwischen vier und acht Jahren über unsere Umwelt, Frankfurt als unser Zuhause, und das Recht des Kindes auf Meinungsfreiheit.
Bilder Leopold Born


Erklärclip – Das Recht auf Informationen und eine eigene Meinung

In Kooperation mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Rhein-Main veranstaltete das KiZ Georg-Treser-Straße in Oberrad ein Filmprojekt zum Thema Kinderrechte. Kinder zwischen sechs und zehn Jahren nahmen sich drei Tage lang Zeit, um ein Storyboard zu entwickeln, Kulissen und Kostüme zu basteln, sich in die Technik einzuarbeiten und den Film schließlich zu drehen und zu schneiden. Die Kinder hatten so nicht nur Gelegenheit, sich über ihre Rechte zu informieren und auszutauschen, sondern auch, in verschiedene Rollen und Berufsgruppen in der Entstehung von Filmen hineinzuschnuppern. Der entstandene Kurzfilm wurde im Offenen Kanal Rhein-Main mehrfach ausgestrahlt und ist unter https://www.mediathek-hessen.de/medienview_18151_Sebastian-F%C3%BChrer-OK-Rhein-Main-MP-Der-Streit.html einsehbar.
Fotos: Kita Frankfurt


Sprechen über die Meinungsfreiheit

Das KiZ in Niederursel veranstaltete während der gesamten Projektwoche spannende Aktionen. Die Kinder entwickelten beispielsweise ein Kamishibai – ein Erzähltheater. Sie erdachten die Geschichte und erschufen die Figuren. In anderen Gruppen wurden Puzzlespiele entwickelt, Filme produziert und aus Rollenspielen Theaterstücke entwickelt. Über diese Medien fand der Zugang zum Recht auf Meinungsfreiheit statt – die verschiedenen Darstellungs- und Ausdrucksformen ermöglichten es den Kindern, ihre Meinungen und Positionen auf vielfältige Weise darzustellen und zu kommunizieren. Die Woche hat allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht.
Bilder: Yasmin Marjan


„ Das ist dein gutes Recht!“

An der Viktoria-Luise-Schule wurde ein Aktionstag zur Stadt der Kinder durchgeführt. Zuvor wurden die Kinderrechte im regulären Unterricht der Schule thematisiert. Nachmittags trafen sich Projektgruppen zu verschiedenen Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention. Es entstanden Plakate, die am Aktionstag ausgestellt wurden, aber auch eine interaktive Stadtteilkarte, die von den Kindern fortlaufend mit Informationen befüllt und dauerhaft in der Schule nutzbar ist. Eine andere Projektgruppe beschäftige sich wiederum mit der Nutzung digitaler Medien und erarbeitete Rechte und Pflichten von Kindern und Eltern hierzu. Es entstanden eine Weltkarte, auf der mit Pins dargestellt ist, welche Länder die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert haben, und ein Kinderrechte-Memory, das mittlerweile regelmäßig im regulären Unterricht verwendet wird. Am Aktionstag selbst fand dann noch eine spannende Kinderrechte-Pantomime statt, an der auch die Eltern teilnehmen durften. Neben den Kindern, die an den Projekten beteiligt waren, nahmen viele Kinder der Schulgemeinde und Besucher von außerhalb der Schule an dem Aktionstag teil.
Bilder: Viktoria-Luise-Schule


 

Kinderrechte ins Grundgesetz

In einer gemeinsamen Aktion der Stadtteilinfo, eines Zusammenschlusses aus VertreterInnen verschiedener Kinder- und Jugendeinrichtungen im Gutleut- und Bahnhofsviertel, wurde am 28.05.2018 ein Kinderfest auf dem Schönplatz veranstaltet. Im Vorfeld des Festes wurden in den beteiligten Einrichtungen die Kinderrechte angesprochen und Plakate zu ihnen gemalt. Die Plakate und Bilder wurden dann von der Kinderbeauftragten Gutleutviertel, Antje Arold-Hahn, an den Bundestagspäsidenten Dr. Wolfgang Schäuble geschickt, mit der Bitte, sich für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz einzusetzen.
Das Fest auf dem Schönplatz war ein voller Erfolg. Begleitet von zwei (Musik-)Pädagogen, die mit den Kindern Instrumente spielten, verbrachten 150 bis 200 Kinder eine tolle Zeit auf dem Spielplatz und malten noch mehr Plakate zu den Kinderrechten.
Hier die Antwort aus Berlin!
Bilder: Anja Jahn


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