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Trickfilm: Ich schütze meineUmwelt

Projektverlauf – Wir starten in den Osterferien mit einer Ideensammlung der Kinder zum Thema Umwelt und Gesundheit

• Ich schütze meine Umwelt und mich
• Meine Gesundheit, das brauche ich
• Das ist wichtig für meine Gesundheit

Zum Umweltschutz nennen die Kinder

• Müll trennen und ordentlich entsorgen
• Keine Bienen töten
• Sonnen- und Windenergie nutzen
• Keine Bäume fällen
• Keine Abgase produzieren
• Elektroautos / Elektromobilität fördern
• Weniger Plastik und Verpackung
• Sauberes Wasser und kein Plastik im Meer
• Müll in den Mülleimer werfen
• Mehr laufen und Fahrrad fahren
• Nicht rauchen
• Keine Pflanzen abreißen
• Baumwolltüten statt Plastik
• Nicht auf Tiere treten
• Blumen gießen damit sie wachsen
• Nichts falsches über die Umwelt behaupten

 Für ihre Gesundheit ist wichtig

• Gesundes Essen und gute Lebensmittel
• Die Familie – da kann man reden und den Hund lieb haben
• Spiele, Sport und Bewegung – da bin ich fit
• Eine Wohnung – für die Familie
• Medizinische Versorgung, Arzt, Krankenhaus und Medikamente
• Viele Frieden und Freunde – dann bin ich glücklich
• Viele Vitamine
• Das Herz
• Viel Trinken
• Ausgleichende Ernährung
• Recht auf Bildung
• Geld und Wohlfühlen

Die Kinder malen anschließend gemeinsam große Bilder zur Ausstellung und für die spätere Projektpräsentation. In der ersten Zeichnung steht die Erde im Mittelpunkt. Industrie und Produktion, Konsum, Abfall und Entsorgung, Verkehr, Reisen und Mobilität, Wohnen und Leben, Klima und Klimawandel sind von ihnen dargestellte Themen. Die zweite Zeichnung teilt sie in die Bereiche, Familie und Freunde, Bildung und Raum, Ernährung und Bewegung, Medizin und Versorgung. An den Zeichnungen arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam an mehrere Tage. Zuerst malen sie die Objekte mit Aquarellkreide. Der Hintergrund wird abschließend mit Wasserfarben koloriert. Originalgröße 1.50m / 1.50m
An den beiden Zeichnungen arbeiten ca. 22 Kinder. Im offenen Bereich wechseln die Teilnehmer und Teilnehmerinnen häufiger das Angebot. Andere Kinder setzen dann die bereits begonnen Zeichnung fort und wirken am gemeinsamen mit.
Die sehr ausdrucksstarken Zeichnungen hängen wir in unserem Treppenhaus auf. Aus dem Vorlauf und der Ideensammlung der Kinder entsteht auch die Grundlage für das Drehbuch zum Trickfilmprojekt.

Trickfilmprojekt mit Ralph Mann

Ich schütze meine Umwelt
Beim Trickfilmprojekt zum Thema Umwelt und Gesundheit beteiligen sich ca. 9 Kinder. Ich schreibe circa, da es in einem offenen Rahmen stattfindet. Die Kinder, die am Montag oder am Mittwoch Zeit und Lust haben, können im Textilraum des Kinderhauses, in dem ich meine Trickbox aufgebaut habe mitarbeiten.
Wir starten mit der Grundidee von Santiago. In seiner Geschichte besucht ein Außerirdischer die Erde und dokumentiert was er vorfindet. Er hatte noch einige Ideen, unter anderem die von einer Zeitreise, aber angesichts der begrenzten Projektzeit vereinfache ich die Geschichte.
Die besondere Herausforderung der offenen Arbeit ist, dass es einen ständigen Wechsel der Teilnehmer und Teilnehmerinnen gibt. Daher arbeite ich mit den Kindern, die genau an dem Tag da sind. Ich versuche mit ihnen daher immer, stückweise die Geschichte voranzubringen. Ein Junge zeichnet und klebt an einem Hintergrundbild, was beim nächsten Mal vom anderen Kind für die Animationen genutzt wird. So entstand in relativ knapper Zeit eine kleine Geschichte, die sich puzzleartig von Stunde zu Stunde zusammensetzt und erweitert.

Zur Geschichte - Ein Außerirdischer, der neue Planeten kennenlernen will, landet erst einmal auf einem düsteren und zerstörten Planeten, auf dem es sich nicht mehr gut leben lässt. Das dokumentiert er mit einer gefundenen Videokamera. Er schafft es zu fliehen, gerät in ein Zeitloch und wieder heraus und entdeckt den hübschen, blauen Planeten namens Erde. Dort gefällt es ihm auf Anhieb und er freundet sich mit Kindern an, mit denen er erst einmal eine Runde Fußball kickt. Ein Mädchen schaukelt, zwischen den Häusern stehen Bäume, in dem Fluss schwimmen Fische. Irgendwann muss der Außerirdische wieder zu seinem Heimatplaneten aufbrechen, aber er lässt als Mahnung die Kamera da, und die Kinder schauen sich am Ende sein gedrehtes Material vom Katastrophen Planeten an.

Außer dem eben beschriebenen Hauptteil gibt es noch zwei weitere Teile, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Einmal probieren Kinder die Trickbox mit ihrem eigenen Körper aus und setzen oder legen sich in die Box und unter die Kamera. Dadurch entstehen spontane, witzige und ungewöhnliche Perspektiven.
Manche Kinder haben nur Lust Einzelbilder zu machen, manche haben, wie schon erwähnt den meisten Spaß, sich selbst darzustellen. Andere geduldige Kinder zeichnen, schneiden aus, kleben und bewegen.
Der Trickfilm ist eine sehr kreative Möglichkeit sich künstlerisch auszudrücken, aber auch eine Geduldprobe. Die Kinder haben viel Spaß bei der Arbeit und am Tag der Aufführung waren sie stolz auf ihren Film.zurueck

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